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Seminare SS2021 – New York in Film und Literatur — ParallelweltenSS2021 – SuE going publicSS2020 – Wohnen und Stadt — Die städtebauliche Dimension des WohnensWS 2019 – Vielfalt+Ordnung/Resträume — Auf den Spuren innerstädtischer ResträumeWS 2019 – StadtökonomieSS 2019 – Wettbewerbe gewinnenSS 2019 – Mit SuE nach WarschauWS1819 – Provisorische ArchitekturWS1819 – Mit SuE nach BenidormWS1819 – IBA SummerschoolSS2018 – Mit SuE nach HamburgSS2018 – Polyvalente AlltagsorteWS1718 – Entwerfen mit SuEWS1718 – Mit SuE nach LuzernWS1718 – SuE total digitalSS2017 – Mit SuE nach LondonSS2017 – Summer School Delft — Making the MetropolisSS2017 – IBA Summerschool — Spielräume WS1617 – Stadt selbst gedachtWS1617 – Linien, Grenzen, RäumeWS1617 – Entwerfen mit SuESS2016 – Stadt und TransformationWS1516 – Buenos Aires — Die europäische Stadt
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Projekt Stadt und Landschaft Grundlehre 3. Semester — Projekt Bachelor

SS2021 – New York in Film und Literatur — Parallelwelten

Seminare

Alle kennen New York. Wer noch nie da war, kennt es aus Filmen, Büchern, Zeitschriften, aus Malerei und Fotografie. Auch in der Architektur und im Städtebau wurden hier Meilensteine gelegt. Die Stadt spielt eine wichtige Rolle unter anderem in der Fachliteratur von Jane Jacobs und Rem Koolhaas. Ikonische Bauten von Frank Lloyd Wright, Mies van der Rohe oder neuerdings Bjarke Ingels, Santiago Calatrava und Projekte wie die High-Line prägen das Gesicht der Stadt. Ist also schon alles gesagt?

Niemand kennt New York. Zu vielfältig sind die Räume und die Geschichten, die sich in der Stadt abspielen: Eine überbordende Vielfalt unterschiedlicher Nachbarschaften, Lebensentwürfe, Interessen und Räume breitet sich dort aus. Es sind die allgegenwärtigen Widersprüche, die sich in dieser Stadt überlagern, vermischen, sich bekämpfen oder koexistieren. Dadurch entstehen gegensätzliche Lebenswelten auf hochverdichtetem, teils extrem engem Raum: Parallelwelten.

Film und Literatur erzählen von diesen Welten, die uns sonst wohl verborgen bleiben würden. Die Darstellung der Stadt bildet hier den Kontext zum Verständnis der menschlichen Handlungen, sie ist dazu oft ins Klischeehafte überzeichnet, manchmal realitätsnah und teilweise wird das Bild New Yorks zur Hauptrolle. Wir wollen den reichhaltigen Fundus an Geschichten über New York nutzen, um den Zusammenhang und die Wechselwirkung zwischen Raum und Mensch, Baulichem und Sozialem zu ergründen.

Jede Studierendengruppe beschäftigt sich mit der filmischen und literarischen Darstellung zweier gegensätzlicher, räumlich eng verbundener Orte in Manhattan. Wie werden diese Orte medial dargestellt und beschrieben? Welche räumlichen Komponenten können gefunden werden, welche Gesellschaften und Atmosphären kommen vor und welche Widersprüche finden sich an diesen Orten? Wie werden sie in ihrer Darstellung voneinander abgegrenzt und gibt es auch Verbindendes? Durch die Betrachtung der Gegensätze, den Kontrast zum ´Anderen´, treten die jeweiligen Eigenschaften der Orte deutlich hervor. So entstehen sozioräumliche Portraits und es wird sich die Frage stellen: was ist Fiktion ist und was ist Realität?

Foto: Nick Simmons, https://www.officelovin.com/2014/08/08/artsy-office-chinatown-new-york/

Gruppenarbeit: zwei Studierende

 

Entwurf: Das Seminar wird als Vorbereitung für einen Entwurf im WS 21/22 mit Exkursion nach New York im Oktober 2021 empfohlen (pandemieabhängig, ggf. zu einem späteren Zeitpunkt). Auch eine Teilnahme am Seminar ohne Teilnahme am Entwurf ist möglich.

 

Lehrkonzept: Wir treffen uns zu gemeinsamen „Filmabenden“ und „Literaturkreisen“ und diskutieren die Thematik als Lerngemeinschaft. Pandemieabhängig findet dies nach Möglichkeit in Präsenz statt, alternativ im digitalen Raum. (Anwesenheit in Stuttgart erforderlich)

Universität Stuttgart
Städtebau-Institut
Lehrstuhl Stadtplanung und Entwerfen
Prof. Dr. Martina Baum
Lorenz Brugger

Harry Leuter