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Seminare SS 2022 – LesesalonSS 2022 – Land fotografierenSS 2022 – Stadt-Körper-WasserWS 2122 – Stadt im FokusWS 2122 – SuE going public – ProbebühneSS 2021 – New York in Film und Literatur — ParallelweltenSS 2021 – SuE going publicSS 2020 – Wohnen und Stadt — Die städtebauliche Dimension des WohnensWS 2019 – Vielfalt+Ordnung/Resträume — Auf den Spuren innerstädtischer ResträumeWS 2019 – StadtökonomieSS 2019 – Wettbewerbe gewinnenSS 2019 – Mit SuE nach WarschauWS 1819 – Provisorische ArchitekturWS 1819 – Mit SuE nach BenidormWS 1819 – IBA SummerschoolSS 2018 – Mit SuE nach HamburgSS 2018 – Polyvalente AlltagsorteWS 1718 – Entwerfen mit SuEWS 1718 – Mit SuE nach LuzernWS 1718 – SuE total digitalSS 2017 – Mit SuE nach LondonSS 2017 – Summer School Delft — Making the MetropolisSS 2017 – IBA Summerschool — Spielräume WS 1617 – Stadt selbst gedachtWS 1617 – Linien, Grenzen, RäumeWS 1617 – Entwerfen mit SuESS 2016 – Stadt und TransformationWS 1516 – Buenos Aires — Die europäische Stadt
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Projekt Stadt und Landschaft Grundlehre 3. Semester

SS 2022 – Land denken

Entwürfe

Zur Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums in Baden-Württemberg

 

In diesem Semester werfen wir einen künstlerischen Blick auf den ländlichen Raum. Hierbei verschaffen wir uns einen Überblick über das gesamte Land Baden-Württemberg, arbeiten die Charakteristika des Ländlichen heraus und suchen im konzeptionellen Entwurf Antworten auf die Frage: Wie kann man das Land in die Zukunft denken?

 

Wir wollen uns damit beschäftigen, welche Wirkungen menschengemachte Handlungen haben, die das Herstellen unserer gebauten Umwelt betreffen und somit unsere Lebensweise und unser Verhalten – unsere Kultur – prägen. Die Bedeutung des Begriffs „Baukultur“ soll in diesem Zusammenhang diskutiert und neu verhandelt werden. Oft wird damit schlicht eine besonders herausragende und ästhetisch hochwertige Architektur assoziiert. Tatsächlich wird mit dem Begriff aber die Summe der menschlichen Tätigkeiten beschrieben, welche die gebaute Umwelt verändern. Dazu zählt nicht nur Architektur und Städtebau, sondern auch Infrastrukturen und Kulturlandschaften.

 

Bezüglich des menschlichen Umgangs mit seiner Umwelt werden Stimmen immer lauter, die ein radikales Umdenken fordern. Die Vorschläge reichen von der „Bauwende“ bis hin zu einem absoluten „Baumoratorium“, um nicht weiter die Grenzen unseres Planeten zu überschreiten. Die Neue Leipzig Charta der EU, hebt hierbei „die transformative Kraft der Städte“ hervor. Doch wie ist es um die die transformative Kraft der ländlichen Räume bestellt? Welche Strukturen prägen diese Räume in Baden-Württemberg und wie verhält es sich mit deren Zukunftsfähigkeit? Wie manifestiert sich unsere Kultur des Bauens im ländlichen Raum? Und welche Themen sind bei der Betrachtung wichtig? Von Baustilen und Gebäudetypen über Infrastrukturen, Landschaften, Ressourcen und Materialitäten bis hin zur Beschäftigung mit Wunschbildern und dem Klischee der unberührten Idylle wird ein breites Spektrum behandelt.

 

Die Studierenden entwickeln in Zweierteams eine eigene Position zum übergeordneten Thema und wählen eigenständig den Fokus ihres Projekts. Hierbei wollen wir dazu ermutigen, mit Medien abseits des klassischen architektonischen Plans zu experimentieren, um konzeptionell starke Arbeiten zu kreieren. Das Lehrteam unterstützt bei der Suche nach der passenden Herangehensweise und dem entsprechenden Medium zur Inszenierung der Arbeit. Nicht allein das Erstellen eines Endprodukts steht im Vordergrund, sondern integral werden auch Szenografie und Präsentationsweise des Projektes mitgedacht und geplant.

 

Foto: rea, Romy Ebert-Adeikis

Universität Stuttgart
Städtebau-Institut
Lehrstuhl Stadtplanung und Entwerfen

Prof. Dr. Martina Baum
Ann-Kathrin Ludwig
Philipp Deilmann
Harry Leuter