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SS2020 – Wohnen und Stadt — Die städtebauliche Dimension des Wohnens

Seminare

Die aktuelle Diskussion um Wohnraummangel in den Städten, den immer weiter steigenden Mieten und die damit zusammenhängende Verdrängung ganzer Bewohner*innengruppen, lässt erahnen, wie groß inzwischen die soziale Spaltung in unseren Städten vorangeschritten ist. Die verspürte Wirkungslosigkeit von Instrumenten wie der Mietpreisbremse und dem Milieuschutz lassen den Ruf laut werden nach extremeren Maßnahmen, bis hin zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. Zu einem gewissen Grad kann die aktuell auf Hochtouren laufende Wohnungsproduktion die wachsende Nachfrage und die Verschiebungen zwar auffangen, aber die Verdrängungserscheinungen werden damit nicht verhindert und die zunehmende sozio-ökonomische Segregation führt im ungünstigen Fall zu Quartieren mit fehlender sozialstruktureller und städtebaulicher Integration.

 

Dies wollen wir nicht einfach so hinnehmen und beginnen einen Diskurs über das Wohnen und die Stadt. Wir verfolgen hierzu eine interdisziplinäre Herangehensweise und binden nationale und internationalen Perspektiven in die Betrachtung ein. Wir wollen einen Diskurs anhand verschiedener Themen rund um die städtebauliche Dimension des Wohnens führen.

 

Wir nutzen zwei Methoden, um uns dem Thema zu nähern. Zum einen das von uns entwickelte Trendbook als spontan-intuitives, kreatives Reflexions- und Erkenntnisinstrument, zum anderen werden wir einen Diskurs entlang ausgewählter Literatur führen.

 

Im Verlauf des Semesters werden individuelle Positionen erarbeitet und anhand eigener Text- und Bildentwürfe kommuniziert. Zu diesem Zweck pflegen wir einen kooperativen Blog, den wir gemeinsam bearbeiten, diskutieren und gestalten. Die Kombination visueller Methoden mit der Text-Arbeit an ausgewählter Literatur verbindet Fachwissen mit kritischer und kreativer Reflexion.

Universität Stuttgart
Städtebau-Institut
Lehrstuhl Stadtplanung und Entwerfen
Prof. Dr. Martina Baum,
Alba Balmaseda Domínguez
Ksenija Zujeva

Alexander Richert

 

In Kollaboration mit
Walter Gropius Lehrstuhl (UBA,FADU – DAAD)
Facultad de Arquitectura, Diseño y Urbanismo
Universidad de Buenos Aires
Prof. tit. Markus Vogl