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WS 2019 – Quartiere und Widersprüche — Konzeptioneller Entwurf einer Stadterweiterung

Entwürfe

Dieses Semester entwerfen wir einen Stadtteil der Widersprüche. Wir vereinen Dinge, die wir für unvereinbar hielten und entwickeln daraus neue Ideen. Widersprüche machen Städte spannend, sie lassen uns über das Andere, das Unbekannte nachdenken. Doch wenn Widersprüche zu extrem sind, droht Konflikt. Um Konflikten vorzubeugen, müssen wir uns mit gegensätzlichen Positionen beschäftigen und im Aushandlungsprozess Lösungen finden, die unterschiedliche Interessen integrieren und mehr sind als ein Kompromiss.

 

Ein Gebiet am Rande von Stuttgart, wo Bad Cannstatt und Fellbach aufeinandertreffen, dient uns hierfür als Testfeld und wir kreieren ein Nebeneinander und Miteinander unterschiedlicher Quartiere. Das Programm der Quartiere wird von widersprüchlichen Interessen jeweils zweier Akteure bestimmt, die wir bei einer Exkursion persönlich kennenlernen. Ziel ist es, für beide Parteien ein möglichst ideales Quartier zu schaffen, indem man Schnittstellen und Befruchtungsmöglichkeiten herausarbeitet und in einen räumlichen Entwurf übersetzt. Die verschiedenen Interessen einer Stadt werden dekonstruiert, neu zusammengesetzt und in der Gesamtheit aller Quartiere sichtbar gemacht.

 

Der konzeptionelle Entwurf entfaltet sich zwischen zwei notwendigen Ebenen in der Stadtwahrnehmung: der Prägnanz der städtebaulichen Raumbildung und dem Repertoire der Stadträume. Der Rahmenplan definiert die prägnante städtebauliche Raumbildung als Ausgangslage der Entwicklung. Hier werden die Leitlinien aber auch die Kapazitäten festgelegt. Das Repertoire der Stadträume hingegen bildet die Grundlage für den alltäglich gelebten Raum. Es besteht aus räumlichen Qualitäten, die zur Aneignung einladen und Gelegenheiten schaffen. Die Studierenden entwerfen im Maßstab des Städtebaus an der Schnittstelle zur Architektur.

 

Fundament der Lehre des Lehrstuhls Stadtplanung und Entwerfen ist Studiokultur. Entsprechend dieser arbeiten wir gemeinsam im Studio und verstehen uns als Lerngemeinschaft.

 

Endabgabe: Mitte Februar 2020

Bildnachweis: Victor Vasarely, Encelade, 1960

 

 

 

Universität Stuttgart
SI Städtebau-Institut
Lehrstuhl Stadtplanung und Entwerfen
Prof. Dr. Martina Baum

Harry Leuter

Ksenija Zujeva