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Seminare SS2021 – New York in Film und Literatur — ParallelweltenSS2021 – SuE going publicSS2020 – Wohnen und Stadt — Die städtebauliche Dimension des WohnensWS 2019 – Vielfalt+Ordnung/Resträume — Auf den Spuren innerstädtischer ResträumeWS 2019 – StadtökonomieSS 2019 – Wettbewerbe gewinnenSS 2019 – Mit SuE nach WarschauWS1819 – Provisorische ArchitekturWS1819 – Mit SuE nach BenidormWS1819 – IBA SummerschoolSS2018 – Mit SuE nach HamburgSS2018 – Polyvalente AlltagsorteWS1718 – Entwerfen mit SuEWS1718 – Mit SuE nach LuzernWS1718 – SuE total digitalSS2017 – Mit SuE nach LondonSS2017 – Summer School Delft — Making the MetropolisSS2017 – IBA Summerschool — Spielräume WS1617 – Stadt selbst gedachtWS1617 – Linien, Grenzen, RäumeWS1617 – Entwerfen mit SuESS2016 – Stadt und TransformationWS1516 – Buenos Aires — Die europäische Stadt
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Projekt Stadt und Landschaft Grundlehre 3. Semester — Projekt Bachelor

WS2021 – REPARARE — Entwurfsbasiertes Forschungsstudio

Entwürfe

In unseren Städten manifestieren sich die gesellschaftlichen Diskurse und Bedürfnisse auch räumlich im Städtebau, der Architektur und im Freiraum. Bestimmte Akteure in der Stadtentwicklung – gerade auch in Stuttgart – führen diese Diskurse über den Abriss und Neubau von Gebäuden, während sich andere ein historisierendes Bild von Stadt konstruieren, welches es so nie gegeben hat. Wir setzen diesen Positionen eine andere Perspektive gegenüber: das Bestehende wird zur Grundlage und konkreten Ausgangsbasis für das Gegenwärtige und Zukünftige. Authentizität und ein bewusster Umgang mit Stadträumen und Stadtarchitektur bedeuten für uns die Weiterentwicklung zu wieder aktiven Bausteinen des Stadtalltags.
Im entwurfsbasierten Forschungsstudio beschäftigten wir uns mit Strategien im Umgang mit Bestehenden auf städtebaulicher und architektonischer Ebene. Die Anerkennung des Wertes des Vorhandenen bildete die Basis für die Entwicklung einer Haltung des Umgangs damit. Reparatur bedeutet in diesem Sinne ein tiefgehendes Verständnis zu entwickeln, die Zusammenhänge dadurch zu begreifen und durch dieses Verständnis neue Zugänge zum Entwerfen zu erlangen.
Ort unserer Entwurfsforschung ist das Bahnhofsgeviert in Bad Cannstatt mit der Schwabenbräu-Galerie. Wir haben uns mit der Entwicklungsgeschichte des Ortes, den Narrativen zum Ort und seiner semantischen Bedeutung, aber auch intensiv mit der baulichen Struktur, den Materialien und deren Zukunftswert sowie auch dem Baurecht kreativ auseinandergesetzt.
Die Analyse bildete die Grundlage für eine tiefgreifenden und intensive Auseinandersetzung mit dem Ort und seiner Umgebung. Nicht nur aktuelle Plangrundlagen und historische Fakten und Dokumente boten aufschlussreiche Einblicke und Auskünfte über die Gebäude und das Areal sondern auch Geschichten, Erinnerungen, Meinungen und Fundstücke formten einen aufschlussreichen Pool an Informationen.
Mittels handwerklicher Workshops haben wir unseren Entwurfsprozess befruchten. Aus dem eigenen handwerklichen Arbeiten konnten konzeptionelle Ansätze für unser städtebauliches und architektonisches Entwerfen in und mit der gebauten Alltagswelt abgeleitet werden. Diese Workshops wurden unterstützt durch Gespräche mit Gästen aus verschiedenen entwerfenden Disziplinen.
Das Studio förderte eine eingehende Reflektion über die Haltung im Umgang mit dem Bestand. Aus der reellen Erfahrung des Reparierens wurde eine Haltung zum Bestehenden entwickelt, um diese dann auf den Entwurfsstandort in Stuttgart anzuwenden.

Bildnachweis: Gordon Matta-Clark – Conical Intersect, 1975, Paris, Foto: Jane Crawford

Impressionen aus dem digital-analogen Studio

Gäste: Dr. Julia Feldtkeller, Kiyomi Okukubo, Paola Sakr, Werner Sobek,

Reparare Workshops

Arbeiten der Studierenden

Grenzräume. Giuliana Fronte

Liebe auf den zweiten Blick. Marina Kuhn

Schwabenbräu. Tina Todorovic

Sarah Serve

Universität Stuttgart
Städtebau-Institut
Lehrstuhl Stadtplanung und Entwerfen
Prof. Dr. Martina Baum

Sascha Bauer

Alba Balmaseda Domínguez

Jonas Malzahn